2 Mannschaften bei der BSMM

Mit zwei Mannschaften sind wir bei der BSMM angetreten. Während die erste Mannschaft mit Spitzenspielern aus unserem Verein (Clemens Escher, Jonas Nohr, Jonas Eilenberg und Fabian Schmidt) angetreten ist, wollte unsere zweite Mannschaft Erfahrung sammeln und einfach ein bisschen Spaß haben. Hier traten neben dem Autor auch noch Lukas Franke, Rashid Abed, Lars Landgraf und Michael Ceitlin an.

Bericht der ersten Mannschaft (folgt noch)

Bericht der zweiten Mannschaft

In der ersten Runde hatten wir spielfrei, da wir auf dem letzten der 25 Plätze gesetzt waren. Da wir zu fünft spielten und deshalb rotierten, mussten wir damit leben, dass wir nur zu maximal 5 Einsatzen kamen. Außerdem sollten uns mit nun zwei Mannschaftspunkten schwere Gegner begegnen.

4:0

In der zweiten Runde bekamen wir es mit Kreuzberg 2 zu tun. Man möchte glauben, dass Königsjäger 2 gegen Kreuzberg 2 ein Wettkampf auf Augenhöhe sei. Aber weitgefehlt. Kreuzberg 2 hatte einen TWZ-Durchschnitt von 2123. Schnell musste der erst 7 Jahre alte Michael gegen Peter Held die Segel streichen. An Brett 2 sah es für Lukas auch nicht besser aus. Ich musste mich dann gegen das Kreuzberger Talent Jacome Bryan Ricardo Carrasco geschlagen geben. Rashid spielte noch etwas. Dann übersah sein Gegner ein Grundreihenmatt, welches Rashid zum Punktgewinn (gegen einen 2100er) ausnutzte.

1:3

In der folgenden Runde trafen wir auf Chemie Weißensee. Auch wenn die Gegner nicht ganz so stark wie zuvor waren, gelang uns keine Überraschung. Nacheinander mussten Michael, Lars, Rashid und Lukas den Gegnern gratulieren, wobei sich Lukas noch lange im Schwerfigurenendspiel verteidigte und später einen Turm opferte um einen Angriff zu bekommen, doch mit Dauerschach wurde es leider nichts.

0:4

In unserer dritten Runde hieß unser Gegner  SC Rochade 2. Diesmal pausierte Lukas. Nachdem es 0:3 gegen uns stand, spielte nur noch der Autor. Dieser versuchte die Stellung bei Zeitnot des Gegners möglichst kompliziert zu halten und ging bei Dame, Turm und Springer auf beiden Seiten allen Abtauschen aus dem Weg. Irgendwann vergaß der Gegner die Zeit und zog erst als die Uhr schon 0 Sekunden anzeigte.

1:3

Danach stellten wir uns den Tempelhofern. Lars ärgerte sich wieder, dass er es verpasst hatte im Endpiel einen Punkt einzufahren und mit leeren Händen dastand. Lukas hielt die Partie lange offen, doch musste auch irgendwann die Hand herüberreichen. Michael war weiter chancenlos, obwohl er etwas besser ins Turnier fand. Der Autor opferte einen Bauern für einen unerwegten Angriff mit Dame und Läuferpaar auf die sich langsam auftuende Rochade, dessen Verteidigung dem Gegner viel Zeit kostete. Nachdem ich zu schnell meinen Läufer gezogen habe, wurde ich dann mattgesetzt. Es war eines dieser Matts, die man Züge zuvor schon gesehen und dann im richtigen Zeitpunkt wieder vergessen hat. 0:4

Gegen Siemenstadt sollten nun doch noch Mannschaftspunkte her. Der Autor probierte eine neue Eröffnung (Zweispringerspiel/Fritz-Variante) aus, stand dann schlechter und konnte dann gewinnen, da sein Gegner eine Springergabel auf König und Dame übersah, wonach er sofort aufgab. Rashid hatte eine Dame für den Turm. Doch umringt von eigenen und gegnerischen Bauern wurde er plötzlich überraschend mattgesetzt. Lukas gab in einer schlechten Stellung im Endspiel auf. Lars hatte die Situation, dass er mit einer Dame gegen den auf die vorletzte Reihe vorgerückten Randbauern kämpfte. Sein Gegner bot Remis, Lars spielte weiter. Dann ging der Gegner nach einem seitlichen Schachgebot mit dem König in die Ecke und wurde mattgesetzt. Jedoch stand Lars König auch nah genug, dass er nach der Umwandlung Matt gesetzt hätte.

2:2

Etwas Aufatmung. Nun kam die letzte Runde. Alle hatten einmal ausgesetzt. Wer muss nochmal zuschauen? Da alle spielen wollten war es keine leichte Entscheidung vom Mannschaftsleiter. Er stand sozugen bei Zugzwang unter Zugzwang. Das anschließende „Schnick-schnack-schnuck“ verlor Lars. In der letzten Runde ging es gegen Freibauer Schöneberg. Michael, Lukas und Rashid konnten nichts ausrichten. Der Autor profitierte davon, dass der Gegner bei einem Bauernsturm auf die Rochadenstellung eine Figur opferte. Danach versuchte dieser noch lange Zeit das Ruder herumzureißen, doch es funktionierte nicht mehr.

1:3

Am Ende leider nur der letzte Platz, doch wir kommen im nächsten Jahr wieder!

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