Mit zwei Mannschaften bei den Online-Blitzturnieren des DSB

Am 27.12. veranstaltete der DSB ein Online-Blitzturnier. Als einer von nur zwei Berliner Schachvereinen (neben Berolina Mitte) waren wir beim Turnier vertreten und das sogar mit zwei Mannschaften. Obwohl sich das Turnier an Spieler aller Altersklassen richtete, hatten wir zwei Jugendmannschaften am Start (mit Ausnahme des Autors). Außerdem stand Lutz Reichert als Ersatzspieler zur Verfügung, falls jemand kurzfristig ausgefallen wäre.

Unsere 1. Mannschaft spielte im A-Turnier mit und traf dort erwartungsgemäß auf starke Gegner. An Brett 1 spielte Jonas Eilenberg ein überragendes Turnier, holte 6,5/8 (1x hatten wir spielfrei) und erspielte sich eine Leistung von 2304. Genau umgekehrt zu dem am gleichen Tag stattfindenden U20-Turnier lief es bei den Abed-Brüdern. Diesmal spielte Karim Abed an Brett 2 für seine Verhältnisse nicht so gut (1,5 Punkte), während Rashid Abed an Brett 3 6 Punkte einfuhr und eine Leistung von > 2100 spielte. An Brett 4 konnte Jonas Liu 2,5 Punkte reichen, was für den „Vereinsneuling“ ein sehr respektables Ergebnis war. Zum Teil war bei ihm sogar mehr drin.

Leider schloss die Mannschaft sehr unglücklich auf dem 19. Tabellenplatz ab, da sie dreimal mit 1,5:2,5 verlor. Mit nur einem halben Brettpunkt mehr in der letzten Runde wäre sogar der 9. Tabellenplatz drin gewesen. Trotzdem ein schöner Erfolg für die Mannschaft und eine gute Stimmung im internen Spaßblitz im Anschluss.

Unsere 2. Mannschaft war im B-Turnier dabei. Hier spielten nur 8 Mannschaften mit, sodass ein 7-ründiges Rundenturnier gespielt wurde. Ich konnte an Brett 1 ein paar Punkte holen, spielte aber eine oberpeinliche Partie in der vorletzten Runde. Nachdem ich im eigentlich totremisigen Turmendspiel mit jweils 1 Bauer, den gegnerischen Bauern gewinnen konnte, landete ich in einer Brückenbaustellung. Der Gegner verteidigte sich jedoch anders als im Lehrbuch, was mich scheinbar bei dieser kurzen Zeit sehr verwirrte und dazu führte, dass ich nicht über ein Remis hinauskam. Grrrr.

Philipp Bickerich, Arne Hafener und Maike Haase zahlten dann doch eher Lehrgeld und sammelten Erfahrung. Mit einem Mannschaftpunkt landeten wir auf dem letzten Platz.

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