Clubs League – ein schwerer Anfang

In dieser Saison nehmen wir das erste Mal an der chess.com Clubs League teil. Es wird immer samstags ein Schnellschachwettkampf mit 15+2 und ein Blitzschachwettkampf mit 3+2 gespielt. Jeder Wettkampf besteht dabei aus einem Hin- und Rückspiel gegen den selben Gegner. Die Aufstellung wird von chess.com automatisch erstellt, je nach Online-Zahl im Schnell- bzw. Blitzschach, sodass ich mir als Mannschaftsleiter darüber keine Gedanken machen brauche.

Unsere Mannschaft besteht aus Jugendlichen/jungen Erwachsenen, die hauptsächlich eher „hobbymäßig“ spielen. Die ersten beiden Runden wurden bereits gespielt. In der ersten Runde trafen wir auf die „African“ Chess Lounge. Für die Königsjäger spielten neben meiner Wenigkeit noch Kimon, Richard, Mikko, Noah und Lars N. (ein Cousin von mir). Leider hatten wir an den ersten 5 Brettern gegen starke Gegner keine Chance. Lediglich der Gegner an Brett 6 war schwächer als wir, sodass Noah ihn 2x im Schnellschach und Lars ihn 2x im Blitzschach besiegen konnte. An den anderen Brettern gab es trotz einiger Versuche und zum Teil aussichtsreicher Stellungen am Ende nichts zu holen.

Am letzten Freitag ging es dann gegen das polnische Team „MUKS SZS Cieszyn“. Diese traten in beiden Wettkämpfen nur zu Viert an, jedoch waren sie dafür stark besetzt und auch wir hatten Aufstellungsprobleme. Neben mir spielten noch Mikko und Linus S. von den Königsjägern mit, die durch meinen Cousin Lars und zwei Freunde von ihm unterstützt wurden. Leider waren wir bei Blitzschachwettkampf, der diesmal zuerst ausgetragen wurde, auch nur zu fünft und bekamen daher nur 2 kampflose Punkte. An den Brettern hatten wir leider überall keine Chance. Im Schnellschach sollte alles besser werden. Wir hatten einige aussichtsreiche Stellungen, konnten aber letzendlich keinen Erfolg erziehlen. Ich spielte ein schreckliches Hinspiel und verlor trotz Dame gegen Leichtfigur mehr noch meine Partie durch einfach unnötige Einsteller. Im Rückspiel konnte ich ein Remis mit einem Bauern weniger in einer Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern erreichen und somit den einzigen halben am Brett erkämpften Punkt holen.

Wir sind jetzt gespannt, wie es weitergeht. Eigentlich müssten wir jetzt im Schweizer System ähnlich starke Gegner bekommen. Zusammen mit einer guten Aufstellung ist vielleicht schon am kommenden Samstag der erste Erfolg drin.

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