Zwei Königsjäger-Teams beim Jugendturnier der Deutschen Schachjugend

Zwischen Weihnachten und Silvester findet normalerweise die Deutsche Vereinsmeisterschaft (kurz DVM) in den verschiedenen Altersklassen statt. So konnten wir im letzten Jahr dort den 3. Platz in der Altersklasse U14 holen. Dieses Jahr war natürlich alles anders. Wegen Corona musste das Turnier verschoben werden. Damit die Ferien nicht langweilig wurden, wurde in verschiedenen Altersgruppen ein Blitzmannschaftsturnier ausgerichtet. Im Gegensatz zur „normalen“ DVM, war dieses Turnier für alle offen, man musste sich also nicht qualifizieren. Viele Mannschaften aus ganz Deutschland nahmen daran Teil. Wir Königsjäger waren mit je einer Mannschaft an der Altersklasse U12 und U16 vertreten.

Am 27.12. fand vormittags das U12-Turnier statt. Wir waren mit Floris Thümler, Benjamin Schäfer, Philipp Bickerich und Hao Weng, also einer U10-Mannschaft dabei. Leider gab es aufgrund von vielen technischen Problemen, von denen auch die Königsjäger betroffen waren, große Verzögerungen. Als Jugendwart und Mannschaftsleiter „pendelte“ ich zwischen dem Zoom-Meeting mit den Schiedsrichtern, die bemüht waren alle Fehler zu beheben und dem Meeting mit meiner Mannschaft, um auch die Kinder bei Laune zu halten. Eigentlich war pro Runde eine halbe Stunde geplant. Als nach über 2 Stunden die zweite Runde noch nicht zu Ende war, musste das Turnier abgebrochen werden. Viele Kinder (anderer Vereine) waren nicht mehr motiviert und der Terminplan ließ sich nicht mehr einhalten. Die Königsjäger waren noch motiviert und nutzten die restliche Zeit um bei „scribbl“ Wörter zu zeichnen und zu erraten. Als Ersatz soll im Februar ein Mannschaftsturnier auf Lichess stattfinden.

Für das am selben Nachmittag geplante Turnier der U16 wurden zwei gleichgroße und etwa gleichstarke Gruppen gebildet. Damit war das System nicht so sehr überlastet und mehr Schiedsrichter konnten sich mit den technischen Problemen beschäftigen. Wir waren mit Jonas Eilenberg, Daniel Rose, Karim Abed, Jim Sohr und Kasimir Boissel dabei und konnten so rotieren. Leider habe ich als Mannschaftsleiter verpasst zu einem verpflichtenen Zoom-Meeting vor Turnierbeginn zu gehen. Im Gegensatz zur U12 wurden wir in der ersten Runde nicht ausgelost. Die weiteren Runden liefen im großen und ganzen gut ab, nur bei Kasimir wollte die Technik manchmal nicht. Insgesamt spielten wir ein durchwachsenes Turnier mit Licht und Schatten, mussten uns aber etwas unter Wert verkaufen.

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