DSOL: Ganz heißer Schachsommer

Der Sommer erreicht nun von den Temperaturen her seinen Höhepunkt und auch in der DSOL geht es einen Spieltag vor Schluss heiß her, vor allem in der Staffel 7A.

Aber zuerst wollen wir in die Staffel 3C schauen, wo unsere 1. Mannschaft am Donnerstag ihren vorletzten Wettkampf gegen Paderborn absolviert hat. Leider setzte die erste Mannschaft die bisher nicht gut verlaufende Saison (mit schweren Gegnern!) fort. Der erste Lichtblick war der Sieg an Brett 4 von David. Er konnte im späten Mittelspiel seine Stellung immer weiter verbessern und schließlich die letzten Leichtfiguren in ein gewonnendes Bauernendspiel abtauschen, welches sich sein Gegner nicht mehr zeigen lassen wollte.

Michael an Brett 1 unterlief im frühen Mittelspiel ein taktische Fehler. Sein Gegner konnte die Dame opfern und dafür zwei Türme + Leichtfigur erhalten. Michael ging dann in die Vollen und positionierte Dame und Springer in der gegnerischen Hälfte und drohte dann mit einem Freibauern durchzulaufen. Der Gegner konnte jedoch die Stellung sichern und zum Gegenangriff überleiten. Als das Matt nicht mehr zu verhindern war, musste Michael die Segel streichen.

Torsten kam aus der Eröffnung nicht ganz so gut raus und gab dann einen Bauern für Aktivität. Diese konnte er behalten und in ein Turmendspiel mit Minusbauern abwickeln welches im klaren Remisbereich lag. Leider passierte ihm dann ein Blackout. Er stellte einen Bauern ein und hatte mit K+T gegen K+T+2B keine Chance mehr.

Daniels Wettlampf begann wegen eines technischen Problems seines Gegner erst etwas später und dauerte dementsprechend auch am längsten. Bald waren beide Spieler in Zeitnot in einer sehr komplexen Stellung (siehe unten). Der Gegner konnte dann einen durchschlagenden Angriff am König inszenieren. Daniel kämpfte noch bis zum bitteren Ende, war aber machtlos.

So endete der Wettkampf mit 1:3.

Nach 24. … Td8-d6 ist nun Daniel mit Weiß am Zug. Wie sollte er spielen?

 

Nun kommen wir aber auf die zweite Mannschaft, die in der Staffel 7A spielt, zu sprchen. Sie absolvierte am Freitag ihre vorletzte Runde und zwar gegen Bettringen. Für alle nicht „Geografie-Freaks“: Das ist ein Ortsteil von Schwäbisch gmünd. Ich konnte selbst nicht mitspielen, da ich beim Online-Meeting zwischen den Mitgliedern des Jugendteams und den externen Trainern zur Trainingsgruppeneinteilung war. Als das Meeting eine gute Stunde nach Wettkampfbeginn vorbei war und ich kurz hinüberschaute, wie es gerade steht, war der Wettkampf schon vorbei.

Am Brett 1 hatte Floris wieder viel zu knabbern. Im Mittelspiel übersah er eine Fesselung, die eine Figur kostete. Er wehrte sich noch lange und versuchte durch Figurenaktivität weiterzukommen, doch der Gegner konnte schließlich den König in die Mitte des Feldes treiben und dort Mattsetzen.

An Brett 2 spielte der Zweitjüngste des Teams, nämlich Phileas. Er konnte trotz Minusbauern im Endspiel aktiv werden. Schließlich nutzte er die schwache Grundreihe des Gegners aus, um einen Bauern umzuwandeln, woraufhin der Gegner natürlich sofort aufgab. 1:1

Lukas an Brett 3 profitierte von einem Figureneinsteller seiner Gegners bereits in der Eröffnung. Danach wurde es nochmal heiß, als sein Gegner zum Königsangriff überging. Lukas blieb jedoch cool und setzte einen Zug, bevor sein Gegner die Chance dazu hatte, selbst Matt und beendete die Partie bereits nach 22 Zügen.

An Brett 4 saß unser Routenier Alois. Dabei war seine Partie alles andere als eine klare Angelegenheit. Bereits in der Eröffnung konnte sein Gegner nach einem Zugfehler(?) eine Figur gewinnen, gab sie aber sofort wieder nach einer Bauerngabel zurück. Alois ging dann aber mit zwei Minusbauern ins Endspiel, in welchem er einen Dameneinsteller seines Gegners nutzen konnte und das folgende Endspiel sicher verwertete.

Also unter dem Strich ein 3:1-Erfolg! Im Topspiel trennten sich der Thüringer Förderverein und Erdmannhausen 2:2.

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Wie an der Tabelle zu erkennen ist, wird es in der letzten Runde noch spannend. Wir müssen entweder gegen den Tabellenführer mit 4:0 gewinnen, um nach Mannschafts- und Brettpunkten einzuholen und dann auf die Sonneborn-Berger-Wertung hoffen oder wir hoffen auf ein Wunder im Wettkampf zwischen Rheinfelden und Erdmannhausen. Am kommenden Freitag geht es also um alles oder nichts.

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