Seniorenmeisterschaft live: Hape Richter kämpft gegen topgesetzen FM um Podestplatz

Die Offene Berliner Seniorenmeisterschaft gehört zu den Lieblingsturnieren von Hans-Peter Richter, der bei dieser Gelegenheit schön des öfteren Proben seiner kompromisslosen Schachauffassung gegeben hat. So wurde er 2018 mit 7 aus 9 Fünfter und verpasste einen Medaillenrang nur knapp.

Bei der diesjährigen Auflage des Turnieres war Hans-Peter bei  insgesamt 148 Teilnehmern an 10 gesetzt, so dass er erneut mit einem positiven Turnierverlauf rechnen konnte. Nach zwei anfänglichen Siegen blieb er zunächst in Tuchfühlung mit der Spitze, dann geriet er in eine Remisserie, die vier Partien lang andauerte und seinen Abstand zur Tabellenspitze etwas vergrößerte. Doch in Runde 7 und 8 gelangen ihm wieder Siege gegen Dr. Maetzing (Narva) und Dr. Mayer (Rochade), So steht Hape vor der Schlussrunde mit 6 aus 8 ungeschlagen auf dem siebenten Tabellenrang mit Chancen auf einen Podestplatz, der Titelgewinn  ist allerdings außer Reichweite, auch wegen seiner schlechteren Wertung.

Hans-Peters Gegner im heutigen Finale ist kein Geringerer als der topgesetzte FM Reinhard Postler von Oberschöneweide, der mit 7 aus 8 – bei günstigem Verlauf – noch den Meistertitel erreichen könnte. Hauptkonkurrent von FM Postler um die Meisterschaft ist FM Michael Schulz, der bislang groß aufspielte und mit ebenfalls 7 aus 8 die Tabelle vor der Schlussrunde wegen besserer Wertung anführt. Überraschungsmann des Turnieres ist Peter Baranofsky von den Schachfreunden, der bisher erstaunliche 6,5 Punkte erzielen konnte und dabei u.a. WIM Brigitte Burchardt und Fernschach-GM Matthias Kribben (Zita) besiegen konnte. Baranofsky ist vor dem Finale Tabellendritter und hat bei einem Sieg auch noch Titelchancen.

Die Partien der beiden Spitzenreiter werden live übertragen und lauten: FM Schulz gegen Baranofsky an Eins sowie unser Hape Richter gegen FM Postler an Zwei. Wir drücken Hape feste die Daumen! Turnierbeginn ist 13 Uhr.

Weitere Königsjäger im Feld sind Fredy Reimann (4,5 aus 8, 51. Platz), Hermann Stuckstedte (3 aus 8, 117. Platz) sowie  Hellmut Klevenow (2,5 aus 8, 128. Platz). Auch ihnen wünschen wir eine erfolgreiche finale Königsjagd!

 

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